Impressionen 2011 – Vier Tage Licht, Wasser und Dorfleben Entenrennen, Beachzone, Live-Musik und „Kanal in Flammen“

Das Fest der 1000 Laternen begann 2011 wie jedes Jahr mit dem Donnerstagabend im großen Festzelt auf dem Eisenhüttenplatz. Schon zum Auftakt herrschte eine warme, einladende Stimmung: lange Tischreihen, Musik, Gespräche zwischen Nachbarn, Vereinen und Gästen, die sich nach einem Jahr Pause endlich wieder begegneten. Der Donnerstag setzte den Ton: gesellig, fröhlich und voller Vorfreude auf die kommenden Tage.

Der Freitag gehörte ganz dem Volksfestcharakter. Fahrgeschäfte drehten sich von früh bis spät, Kinder probierten Karussell, Autoscooter und Spielbuden aus – und überall begegnete man Familien und Gruppen, die den Nachmittag gemeinsam verbrachten. Am Abend startete dann der große Laternenumzug: leuchtende Motive, bunt gebastelte Figuren, fröhliche Kinder mit ihren Laternen und entlang der Straßen viele Menschen, die den Umzug begleiteten. Nach dem Einmarsch auf den Platz sorgten Musik, Moderation und die Abendparty für ausgelassene Stimmung bis in die Nacht.

Am Samstag wurde es besonders vielseitig. Schon am Vormittag herrschte reger Marktrubel: Vereine präsentierten sich, Stände boten regionale Produkte an, und überall entstanden kleine Gespräche und Begegnungen. Auf dem Kanal folgten die Wasseraktionen, und genau hier zeigte sich 2011 seine ganze Energie.

Die Waschzuber-Regatta brachte das Publikum zum Lachen und Anfeuern: Teams auf Metallzubern, paddelnd, kippend, kämpfend – mal elegant, mal herrlich chaotisch. Direkt anschließend folgte das allseits beliebte Entenrennen. Kinder und Erwachsene sammelten sich am Ufer, diskutierten Startnummern und fieberten mit, während die Enten in flottem Tempo Richtung Ziel trieben. Sieger wurden auf der Bühne geehrt – Pokale, stolz gereckte Arme, viel Applaus.

Am Abend schaltete das Fest einen Gang höher: Musik füllte den Festplatz, und mit zunehmender Dunkelheit verwandelte sich der Kanal in eine stimmungsvolle Kulisse. „Kanal in Flammen“ tauchte die Wasseroberfläche in warmes Licht, bevor das Feuerwerk den Himmel über Augustfehn bunt aufgehen ließ. Danach wurde im Festzelt und auf dem Platz weitergefeiert – ein Samstagabend, der vielen bis heute in Erinnerung geblieben ist.

Der Sonntag bildete den ruhigen, gemütlichen Abschluss. Rund um den Kanal und durch die Straßen zog sich ein großer Flohmarkt, auf dem Kinderbücher, Werkzeuge, Spielzeug, Deko und Sammlerstücke den Besitzer wechselten. Im Festzelt fand parallel der Frühschoppen statt – Livemusik, kühle Getränke, angeregte Gespräche und ein Treffpunkt für alle, die das Fest entspannt ausklingen lassen wollten. Die Fahrgeschäfte liefen weiter, sodass Familien auch am Sonntag noch einmal gemeinsam über den Platz schlendern konnten.

Vier Tage – jeder mit eigenem Charakter, jeder mit eigenen Höhepunkten – und doch ein einziges großes Miteinander. 2011 zeigte eindrucksvoll, warum das Fest der 1000 Laternen weit mehr ist als ein Volksfest: Es ist ein Treffpunkt für das ganze Dorf und ein Lichtpunkt im Jahreskalender, der Menschen zusammenbringt und Erinnerungen schafft.

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