Impressionen seit 2010 – Waschzuber-Regatta auf dem Augustfehnkanal
Seit dem Jahr 2010 gehört die Waschzuber-Regatta fest zum Fest der 1000 Laternen in Augustfehn. Was heute als eines der beliebtesten und publikumsstärksten Highlights gilt, begann mit einer guten Idee und viel Begeisterung: Dieter Börjes brachte die Waschzuber-Regatta aus Oldenburg nach Augustfehn und verlegte sie auf den Augustfehnkanal. Damit war der Grundstein für eine Veranstaltung gelegt, die sich Jahr für Jahr weiterentwickelt hat – und dabei ihren ursprünglichen Charme nie verloren hat.
In den Anfangsjahren wurden parallel zu den Waschzubern noch Rennen mit Kanus ausgetragen. Doch schnell zeigte sich, dass die eigentlichen Stars die massiven Holzwaschzuber sind. Sie stehen bis heute für genau das, was die Regatta ausmacht: Improvisation, Balance, Teamarbeit – und eine gehörige Portion Humor. Jeder Zuber wird gepflegt, vorbereitet und wieder einsatzfähig gemacht, damit er den Belastungen auf dem Kanal standhält.
Die Waschzuber-Regatta findet auf dem Augustfehnkanal statt und wird in Zweier-Teams ausgetragen. Die Strecke wird paddelnd zurückgelegt – mit den Händen, mit Kraft und mit viel Einsatz. Auf halber Distanz erfolgt ein Pflicht-Wechsel der Teammitglieder, der nicht selten für zusätzliche Spannung und unerwartete Wendungen sorgt. Hier entscheidet sich oft, ob ein Team seinen Rhythmus findet oder kurz aus dem Gleichgewicht gerät.
Schon früh sorgte die Regatta über die Ortsgrenzen hinaus für Aufmerksamkeit. Radiosender wie NDR, Radio Ostfriesland und FFN berichteten über das außergewöhnliche Spektakel und trugen dazu bei, dass sich die Waschzuber-Regatta schnell einen festen Platz im regionalen Veranstaltungskalender eroberte. Zuschauerinnen und Zuschauer säumen seitdem das Kanalufer, feuern an, lachen mit und erleben das Geschehen aus nächster Nähe.
Bei aller sportlichen Ambition steht jedoch eines immer im Vordergrund: der gemeinsame Spaß. Teamgeist, Unterhaltung und das Miteinander prägen das Bild der Regatta mindestens genauso stark wie der Wettkampf selbst. Und spätestens am Ende wird klar, dass hier niemand verbissen um Sekunden kämpft.
Denn traditionell mündet jede Regatta in die große Gaudi der Kanalschlacht. Zuber schlingern, Teilnehmende landen im Wasser – und am Ende gilt eine einfache Regel: Der letzte, der noch im Zuber sitzt, hat gewonnen. Ein augenzwinkerndes Finale, das die Waschzuber-Regatta seit 2010 zu dem macht, was sie heute ist: ein echtes Original auf dem Augustfehnkanal und ein fester Bestandteil der Festtage.
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Du willst selbst im Waschzuber an den Start gehen und Teil der Regatta werden? Dann melde dein Team hier an und sei beim nächsten Rennen auf dem Augustfehnkanal dabei. Spaß, Teamgeist und eine ordentliche Portion Wasser inklusive.